Full text: Sozialpolitik im deutschen Südwesten zwischen Tradition und Neuordnung 1945-1953

VII 
Vorwort 
Der Fachbereich III der Universität Trier hat diese Arbeit im Sommersemester 1984 
als Habilitationsschrift angenommen. Sie wurde für den Druck überarbeitet, insbe 
sondere aufgrund zunächst scheinbar verschollener, doch inzwischen aufgefundener 
Quellenbestände zur allgemeinen Politik der Pariser Zentrale und des Alliierten 
Kontrollrats. 
Herrn Professor Dr. Wolfgang Schieder verdanke ich nicht nur die Anregung zur 
Beschäftigung mit der Geschichte der französischen Besatzungszone. Er hat die 
Arbeit mit Rat und Ermunterung begleitet, die Voraussetzungen für ihre Durchfüh 
rung geschaffen und nicht zuletzt durch freundliches Insistieren gegenüber den 
Selbstzweifeln des Autors ihren Abschluß bewirkt. 
Für ihre Unterstützung bei dem Zugang zu den Archivalien danke ich den Herren 
Botschaftern a. D. Jean Basdevant und Martial de la Fourniere sowie General Wil- 
frid Boone de la Peyrousse. 
Auf deutscher wie französischer Seite war ich in besonderem Maße auf die großzügi 
ge Hilfsbereitschaft der Archivare und ihrer Mitarbeiter angewiesen. Da die meisten 
Bestände zunächst nur provisorisch verzeichnet waren und vermißte Materialien 
mitunter in den zuständigen Ministerien aufgefunden und daraufhin erst abgeliefert 
wurden, brachte die Auswertung für die Archive gegenüber fertig aufbereiteten 
Beständen ein großes Maß an Mehrarbeit mit sich. Für ihr außerordentliches Entge 
genkommen, ohne das eine breite Auswertung nicht möglich gewesen wäre, sei 
stellvertretend besonders Mme. P. Enjalran und Mme. Monique Berger de Nomazy 
in Paris, Professor Dr. Franz-Josef Heyen, Dr. Peter Brommer, Dr. Peter Krüger und 
Dr. Hans-Wolfgang Stein in Koblenz, Frau Heiderud Mehl in Mainz, Dr. Joachim 
Kermann in Speyer, Dr. Maren Kuhn-Rehfus in Sigmaringen und Dr. Bernd Ottnad 
in Freiburg gedankt. Daß wichtige französische Materialien, die über die provisori 
schen Findlisten zunächst nicht aufzuFinden waren, nach gezielter Suche doch einge 
sehen werden konnten, verdanke ich der Detailkenntnis der Bestände, die M. Wer 
ner Henneke sich in jahrzehntelanger Betreuung des Colmarer Depots erworben hat. 
Die beteiligten Verwaltungen und Verbände, insbesondere die Landesversicherungs 
anstalt Rheinland-Pfalz, der Verband der Ortskrankenkassen (Südwest) sowie VdK 
und Bund deutscher Hirnverletzter in Südbaden, waren in großzügigster Weise mit 
Informationen und Materialien behilflich. 
Dr. Jens van Scherpenberg sah freundlicherweise die wirtschaftsgeschichtlichen 
Teile des Manuskripts kritisch durch. 
In größerem Maß, als dies in den Einzelnachweisen deutlich werden kann, sind in 
die vorliegende Arbeit Erfahrungen eingegangen, welche Beobachter und Akteure 
verschiedenster Entscheidungsebenen dem Verfasser vermittelten. Dies gilt einer 
seits für spezielle sozialpolitische Gegenstände, für die unter anderen Max Faulha 
ber sein Privatarchiv zur Verfügung stellte. Gerade weil die Ergebnisse dieser Arbeit 
manche Ergänzungen zu den Mustern der „kollektiven Erinnerung“ erbringen, wa 
ren die Spezialergebnisse darüber hinaus aber auch in den allgemeinen Rahmen der
	        

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