Full text : Zur Entwicklung und Bedeutung des deutschen Meistergesangs im 15. und 16. Jahrhundert

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Lebenslaus.

Ich,  Kols  Felix  Weber,  wurde  am  31.  März  1889  zu  Königsberg
  i.  p.  geboren  als  Lohn  des  Buchhändlers  Max  Weber  und  der
Schriftstellerin  Adelheid  Weber,  geb.  Brüß.  Ich  besuchte  das
Bismarck-Gymnasium  zu  Wilmersdorf  bei  Berlin,  das  Großherzogliche
  Kealgymnasium  zu  Ludwigslust  in  Mecklenburg  und
das  Gymnasium  zu  Friedenau  bei  Berlin,  von  Dstern  1907
bis  1911  studierte  ich  in  Berlin  Germanistik,  Geschichte,  Philosophie
  und  Latein.  Ich  hörte  u.  a.  Vorlesungen  der  Professoren
und  Dozenten  Breysig,  Hans  Delbrück,  Dessoir,  Erdmann,  Frischeisen-Köhler,
  harnack,  Herrmann,  Hirschfeld,  Lenz,  Eduard  Meyer,
Kichard  M.  Meyer,  paulsen,  Kiehl,  Koediger,  Koethe,  Dietrich
Schäfer,  Schiemann,  Erich  Schmidt,  Schmoller,  Tangl,  vahlen,
von  Wilamowitz-Moellendorf,  Wölfflin.  Ich  nahm  teil  an  Übungen
  der  Herren  Delbrück,  Erdmann,  Krabbo,  K.  M.  Meyer,
Korden,  Koediger,  Koethe,  Koloff,  E.  Schmidt,  van  de  Wijer.
von  1909-1911  war  ich  ordentliches  Mitglied  des  Germanischen
'  Seminars.  Im  Sommer  1912  bestand  ich  das  Staatsexamen  in
Deutsch,  Geschichte  und  Latein,  vom  herbst  1912-1913  war
ich  als  Zeminarkandidat  am  Kgl.  Friedrichs-Gymnasium  zu  Frankfurt
  an  der  Gder  tätig.  Die  mündliche  Doktorprüfung  legte  ich
am  31.  Juli  1913  ab.  Zweieinhalb  Monate  später  erhielt  ich  vom
preußischen  Kultusministerium  Urlaub,  um  als  Lektor  an  der
University  of  Pennsylvania  zu  Philadelphia  in  den  vereinigten
Staaten  Vorlesungen  über  deutsche  Literatur  und  Stilistik  zu  halten.
Durch  den  Krieg  in  Amerika  festgehalten  brachte  ich  die  vier
Jahre  von  1914-1918  als  Dozent  des  Deutschen  am  Rice
Institute  zu  Houston,  Texas,  zu.  Im  Januar  1920  kehrte  ich
in  die  Heimat  zurück  und  wurde  vom  Hpril  d.  J.  ab  vom  provinzial-Schulkollegium
  als  Studienassessor  der  städtischen  Kealschule
in  Eberswalde  überwiesen.
Für  die  Anregung  zur  vorliegenden  Arbeit  sowie  für  stete
Förderung  während  ihrer  Ausführung  bin  ich  Herrn  Professor
Koethe  tief  verpflichtet.
            
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