Full text: Die Invasion der Franzosen in Saarbrücken im August 1870

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j 53. Inf-Regiment seinen gefallenen Kameraden gc- 
il setzt hat. 
Auf den Spicherer Höhen befinden sich die monu- 
( mentalen Denkmäler, welche das 74. Jnf.-Rgt., das 
) 39. und 40. Regiment den im Kampf gefallenen Ka¬ 
meraden gestiftet haben. Der Kauf zu den hierzu er 
j forderlichen Grundstücken wurde im Auftrag der ge¬ 
nannten Regiments-Kommandos van dem nun auch 
st verstorbenen Kaufmann Herrn I. B. Müller nnd 
Redakteur Conrad Herrmann, dem Verfasser dieses, 
.! eingeleitet. 
Ein anderes weit sichtbares Erinnerungszeichen an 
Udie Kriegsepoche voll 1870(71 ist das monumentale 
I Denkmal auf dein schon bewaldeten Winterberge. Auch 
j, hiezu hat Seine Majestät der Kaiser lind König Wil- 
g helin I, eine graste Geldstunine gespendet. Die Idee 
Tzu dem Denkinal ging van dein Geh. Cammerzicnrath 
(! Freiherr» von Stiunm 51t Halb erg, dem Rechtsanwalt 
^ Herrn Fr. Bocking lind anderen Herren ans. Herr 
Fr. Bocking war der Präsident des Denkmalskomites 
^ lllld der Schreiber dieses war s. Z. Schriftführer des- 
t sclbeil und hat zum Besten des patriotischen Unterm!)- 
men? unter dein Titel: „Schlimme lind hohe Tage" 
d einen Sonettenkranz gedichtet, in welchem Alles ent- 
ie halten ist, was von der Kriegserklärung an bis zum 
Einzug des siegreichen Kaisers nnd Königs Wilhelm I. 
(f,i Hierselbst vorgefallen ist. 
■„ Ein eigenartiges Erinnerungszeichen an die da- 
l malige Anwesenheit der Franzosen befindet sich auf dein 
kleinen (alten) Exerzirplatz, und zwar ungefähr in der 
, Mitte der Seite nach der Saar Hill. Die Stelle, wo 
^ ain 2. August 1870 „Lntn", der Sohn Napoleons, in 
Gegenwart seines Vaters eine erschrecklich graste Kriegs- 
gt Heldenthat verrichtete, indem man ihn die Kurbel einer 
1 Mitraillcuse herumdrehen lind das Geschütz abfeuern
	        

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