Full text: Die Invasion der Franzosen in Saarbrücken im August 1870

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isei Grandville, 25. Januar, 3 Uhr 25 Min. 
esièongwy, seit 9 Tagen beschossen, hat soeben capitnlirt; 
ur»000 Gefangene, 200 Geschütze genommen. Ich be- 
n »etze heilte Mittag die Festung. v. Krenski. 
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Die Armee 
^ I Versailles, den 26. Januar. 
bourbaki's zieht sich ans Besançon, am linken Dvnbs- 
m Ifcr zurück, verfolgt von einzelnen Corps der Süd- 
jei) Irmee. Der Verlust des Feindes wird bei seiner mi߬ 
glückten Offensive gegen General von Werder ans 
«ündestens 10,000 Mann geschätzt. Das Elend unter 
-cl,()cit zurückgebliebenen französischen Verwundeten und 
^ pausen, welche ohne Hülfe und Verpflegung zurück- 
j^zclassen wurden, ist überaus groß. Die übrigen Corps 
^ ¡ber vom General von Manteuffel commandirten Süd- 
^^krmee haben die rückwärtigen Verbindungen der 
, Muibaki'schen Armee durch Besetzung von St. Vit, 
puingei) und des Eisenbahnknotens von Mouchard 
unterbrochen. 
Vor Paris nichts Neues. v. Podbielsky. 
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Versailles, den 27. Januar. General Kettlcr 
eldet, daß er am 23. einen Vorstoß in der Richtung 
uf Dijon gemacht und 5 Offiziere, 150 Mann ge¬ 
angen genommen habe. Der Fahnenträger des zweiten 
ataillons Regiments Nr. 61 ist dabei int Wald-Ge- 
echte in der Nacht erschossen worden; die Fahne wird 
vermißt. In der Gegend zwischen Chatillon und 
Montereau haben sich feindliche Abtheilungen gezeigt. 
Vor Paris schweigt gemäß Verabredung seit 12 
!" lihr in der Nacht vom 26. zum 27. vorläufig beider- 
l1st9 eits das Geschützfeuer. v. Podbielsky. 
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