Full text: Das Saarland zwischen Frankreich, Deutschland und Europa

4.11.1952 
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22.11.1952 
26.11.1952 
auf eine Missbilligung bzw. positive Würdigung der Rede 
Kutschs in Berlin und die Annahme der Erklärung des Führungs¬ 
komitees einigen. 
Adenauer versichert den Führern der deutschen Saaropposition, 
dass nichts geschehen werde, ohne die Vertreter der deutschen 
Oppositionsparteien an der Saar zu hören. 
Wahl Eisenhowers zum amerikanischen Präsidenten. 
Stadtdechant Braun von Saarbrücken und Ehrendomherr zu Trier 
tritt aus der CVP aus. 
Zulassung der DVP. 
Aufruf der deutschen Opposition zur Wahlenthaltung oder Ab¬ 
gabe ungültiger Stimmen. 
Teilstreik in der Metallindustrie wegen einer Zwangsschlichtung. 
Die CVP veröffentlicht in der „Saarbrücker Volkszeitung“ ein 
Revisionsprogramm der französisch-saarländischen Konven¬ 
tionen als Wahlargument. 
Adenauer berichtet dem Bundestag über die am 25. Oktober 
1952 gescheiterten Saarverhandlungen. Der Bundestag fordert 
die saarländischen Wähler auf, am 30. November weiße Stimm¬ 
zettel in die Urne zu werfen oder der Wahl fern zu bleiben. 
Der neue Trierer Bischof, Matthias Wehr verfasst gemeinsam mit 
seinem Speyerer Amtsbruder einen Hirtenbrief, der den katholi¬ 
schen Wählern indirekt die Stimmenthaltung nahelegt. Die Saar¬ 
politiker reagieren scharf. Tatsächlich verzichtet Wehr auf eine 
Verlesung des Hirtenbriefs. Er findet sich aber als Flugblatt in 
allen Saarbrücker Briefkästen wieder. Quelle Nr. 77 
Aufruf des kommissarischen Vorstandes des IV Bergbau zu gül¬ 
tiger Stimmabgabe. Polizeiaktion vor dem Gewerkschaftshaus 
der saarländischen Einheitsgewerkschaft in der Brauerstraße. 
Neubildung des Vorstandes unter Führung von Sebastian Glöbel. 
Der Vorstand des IV Bergbau im Saarland spricht Paul Kutsch 
einstimmig das Vertrauen aus. 
Der DGB fordert die Hohe Kommission in der Bundesrepublik 
auf, die Einhaltung der demokratischen Grundrechte an der Saar, 
die durch die Maßnahmen gegen Kutsch gefährdet seien, sicher¬ 
zustellen. 
Der Vorstand der Einheitsgewerkschaft des Saarlandes schließt 
Paul Kutsch wegen Verstoßes gegen die Richtlinien partei¬ 
politischer Neutralität aus. 
Frankreich kündigt Modifikationen der französisch-saarlän¬ 
dischen Konventionen an. In einem Brief an Hoffmann erklärt 
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