Full text: Landesherrliche Finanzen und Finanzverwaltung im Spätmittelalter

LA Speyer, B 3, Nr. 632, 1448/49 
|7 von zweyn jaren mynner dryer wochen nach inhalt siner register, f darin inname 
vnd ussgabe geineynander verglichet vnd gerechent ist also |9 das vns der 
obg(e)n(an)t(e) Johannes schuldig blibet an gelde mit der forderigen |1<! quitancien 
17 gülden 3/2 s 3'A d an win 1 fuder wins vnd '/2 fuder biers |!1 an kom 202 malter 
an habern \5lA malter 3 fass vnd 1 sester vnd ist j12 sin lone auch Herin gerechent, 
wand vns nu an solicher siner rechenu(n)ge j13 wole genüget, so sagen wir yne 
deroff inhalt siner register biss off datu(m) |14 dieser quitancien qwit ledig vnd 
loiss. Des zu orkunde haben wir |15 vnser ingesiegel zu rucke heroff tun drucken, 
datu(m) Meysenheim |l(1 quinta post domi(ni)cam Remi(ni)scere an(no) 1447134. 
[2r] lt(em) 4 s d von den zinsen zu j Beden. 
lt(em) han ich verkauften 5'/2 malt(er) | körn vnd han ich geben daz malt(er) vor | 
11 s d dut 4 g(ulden) 4/2 s d. 
lt(em) 4 guld(en) vor ey(n) meyer j swin hat geben der meyer j von Erbach. 
It(em) 1 /2 gülden 22 s d han ich | gelest usser hauwe zu Geilbach, 
It(em) 15 s d von der Boden | gut zu Geilbach. 
It(em) 3 s d von der Bontschauwe(r) | gut zu Geilbach. 
It(em) 4XA gülden han ich gelosten | uss meyns hern wol, der waz | 91 lib(rae)r(ae), 
daz punt vor | 8‘/ad. 
lt(em) VA g(ulden) 5 s d han ich | emphange(n) von den zinsen zu | Lympach off 
me(n)dag nach Folkerskirche(r) | kirwe. 
lt(em) 2 g(ulden) von dem schaffe | zu Lympach. 
S(um)ma 19/2 g(ulden) 5/2 s d. 
[2V] It(em) 2 guld(en) von den zinsen von | Lympach off me(n)tag nach Sant 
Elsabed(en) tag. 
It(em) 10 s d von dem Herwag(en) | zu Lympach. 
lt(em) 10 s d von dem fissewasser | zu Lympach. 
lt(em) 8 s d von eyne(r) wisen | von Lympach hat Peter hagen, 
It(em) 2 s d von eyne(m) gart(en) git j Steffen von Lympach. 
It(em) 11 gülden von dem vngelt | von Lympach. 
It(em) 10 guld(en) von dem vngelt | von Kirkel. 
134 Zwischen Blatt 1' und 2r befindet sich, eingeklebt auf fol. 2r, die quitantzie über beide 
Vorjahresrechnungen von Palmsonntag 1445 bis zum Sonntag Reminiscere 1447. Berück¬ 
sichtigt man, daß das Rechnungsjahr der vorliegenden Rechnung von Reminiscere 1448 bis 
Reminiscere 1449 läuft, so fehlt eine quitantzie für das unmittelbar vorausgehende Rech¬ 
nungsjahr von Reminiscere 1447 bis Reminiscere 1448. Auf dem Revers finden sich geringe 
Reste eines Siegelabdrucks aus rotem Wachs. 
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