Full text: Genealogia oder Stammregister der durchläuchtigen hoch- und wohlgeborenen Fürsten, Grafen und Herren des uhralten hochlöblichen Hauses Nassau samt etlichen konterfeitlichen Epitaphien

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Abb. 21 
Wiesbaden, ehern. Klarissenkloster Klarenthal 
Fol. 17v * Glasfenster jm )ungfrauenchor, Südseite. Walram (* 1294) und Adolf (* 1292), Söhne König 
Adolfs von Nassau, 1. H. 15. Jh.3:i). 
11,5 x 15 cm. — Schwarze Tuschezeichnung, Bleistiftskizze erkennbar; Originalblatt; Feuchtigkeitsspuren; an 
den Rändern hinterklebt; Farbangaben und Inschriften. — St. George S. 31. 
WALRABE — ADOLFVS 
Dieses findet sich im Fenster im Jungkfrauencohr uf der lincken Seiten im Gibel im Closter 
Clarenthal. 
Dieselbe Gestaltung wie bei Nr. 8, also zweiteiliges Fenster. Links Graf Walram, darüber 
nassauisches Wappen; rechts Graf Adolf, darüber Wappen (mit steigendem Löwen). Die Wap¬ 
pen sind auf roten Untergrund gesetzt, die Personen auf gelben. Walram ist bekleidet mit ei¬ 
ner roten Kapuze über einem Gewand, das die seltsame Bezeichnung lack w trägt, wobei w 
wohl für „weiß“ steht. Adolf ist bekleidet mit einer roten Kapuze über einem purpurfarbenen 
Gewand. 
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Wiesbaden, ehern. Klarissenkloster Klarenthal 
Fol. 18r * Wandmalerei. Einfache Skizze einer wappenverzierten Doppelarkade. 
12 x 12,5 cm. — Schwarze Tuschezeichnung; Bleistiftvorzeichnung erkennbar; Blatt angeklebt; mehrere quer¬ 
verlaufende Risse. — St. George S. 33 34). 
Dieses ist auf die Mauer gemahlt im Jungkfrauencohr an dem Gibel geg(en) Niedergang der 
Sonen im Closter Clarenthal. 
Die beiden spitzbogigen Arkadenbögen sind jeweils durch Dreipaßmaßwerk unterteilt, so daß 
vier Personen überwölbt wurden. Dors hat die Personen aber nicht abgezeichnet. Er vermerkt 
lediglich links: 
Alhie zwei Manspersonen gemahlt, aber gar verblichen. 
Rechts: 
Alhie zwei Weibspersonen gemahlt, ebenmässig gar verblich(en). 
Auf den Arkadenbögen fünf Wappen, in der Mitte das nassauische, rechts und links oben 
der blau-weiß gerautete bayerische Schild, links in Höhe des Bogenansatzes der Nassauer Löwe, 
rechts der hessische Löwe (beide eindeutig durch Beischrift von Dors bestimmt). 
33) Identifizierung nach Hagelgans S. 17; er irrt lediglich in der Ortsangabe Wiesbaden statt Klarenthal. 
34) Zeichnete das hessische Wappen wie das nassauische, aber Beischrift Hessen. 
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