Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

b) Die Entstehung Bergens soll in die Römerzeit zurückreichen. Dies wird 
u. a. mit der Ableitung des Ortsnamens aus der ursprünglichen Be¬ 
zeichnung mit römischen Klängen Billa Bergia begründet2. 
c) Zu welcher Zeit und aus welchem Grund die Verlegung des Dorfes von 
Billen-Berg, also von der Höhe ins Tal, vorgenommen wurde, ist unbe¬ 
kannt. 
e) Erwähnungen: 1232: Bergen; 1302: Berie, Berge; 1329: Berga3. 
g) Ausgrabungen an der alten Stelle brachten nichts Nennenswertes 
zutage. 
A) 1 TK 1:25.000, Nr. 6406 Losheim. — 2 M. Müller, ON Regbez. Trier II, S. 33. — 
3 ebda; J. C. Lager, Mettlach,S. 192. 
B) J. H. Keil, Kreis Merzig, S. 472 f. — F. Pauly, Merzig, S. 24 ff. — M. Schäfer, 
Losheim S. 21. 
Alt-Britten vgl. Wenig-Britten 
Altdorf (10) 
Lk. St. Ingbert, Gde. Ballweiler. 
a) Altdorf lag auf der heutigen Gemarkung (nordöstlich) Ballweiler, in der 
Nähe der Banngrenze zu Biesingen. In der Nähe befindet sich eine 
Quelle, der Salzborn genannt. Die Straße von Biesingen nach Ballweiler 
führt durch den Flurdistrikt. 
b) 1846: Im Altdorf. Der ehemalige Dorfring ist auf Grund der Kleinst- 
parzellierung noch erkennbar1. Der Volksmund spricht am Altrol und 
Am Altroffer Brunnen2. 
c) Dorf, d) + vor 1400. 
f) Eine alte Teilungsakte berichtet vom Altrufsbrunnen3. 
g) Im Distrikt Am Altdorf wurden Mauerreste und Gräber gefunden4. — 
In den beiden Bliesgaudörfern erzählte man sich, daß dort ehemals ein 
Dorf gestanden habe. 
A) 1 Kat. A. St. Ingbert, Extraditionsplan von Ballweiler-Wecklingen, Urkataster 
von 1846, M. 1:5000. — 2 E. Christmann, Sdlsnamen Pfalz II, S. 109. — 3 ebda. — 
4 BDS 8, 1961, S. 152; vgl. TK 1:25.000. 
Altdorf (11) 
Lk. St. Wendel, Gde. Sötern. 
a) Am Fuße des Forstkopfes, auf der linken Seite am Unterlauf des Menz- 
weiler Baches, deutet der Name Aldorf auf eine ehemalige Siedlung hin. 
Südsüdwestlich vom Ortskern Sötern führt hier die Straße Sötern-Bosen 
vorbei. Vielleicht handelt es sich dabei um eine Siedlung Alt-Sötern. 
b) 1839: Aldorf am Bosenerweg. Unmittelbar daneben die Distriktbezeich¬ 
nung Oberm und Unterm Kirchhof. 
A) Kat. A. St. Wendel, 33. Flurkarte vom Bann Soetern, Urkataster von 1839/40, 
M. 1:1250. 
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