Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

Merzig, S. 452 f; W. Fabricius, Erläuterungen V, 2, S. 87 f; MRU 1, S. 633 Nr. 575 
u. 2, S. 94 Nr. 54; M. Tritz, Wadgassen, S. 418. — 6 K. Hoppstädter, Gesch. Lan¬ 
deskunde, S. 93, vgl. auch K. Hoppstädter, Von Hagen zur Motten, S. 61. — 
7 StA Koblenz Abt. 1 C Nr. 12928 fol. 410 f und Nr. 12929. — 8 J. H. Keil, Kreis 
Merzig, S. 457. — 9 ebda, S. 88. — 10 E. Schmitt, Beiträge zur Familiengesch. von 
Hüttersdorf, in; Saarl. Familienkde. Bd. 2 Jg. 5, 1972, H. 17, S. 13. — 11 StA 
Koblenz, Abt. 38 Nr. 1062, Bl. 242. — 12 BDS 15, 1968, S. 49; vgl. TK 1:25 000 Nr. 
6506 Reimsbach, r. 56100, h. 76750. — 13 M. Enzweiler, Sagen, S. 117. — 14 StA 
Koblenz Abt. 143 Nr. 521, S. 118. — 15 F. Pauly, Merzig, S. 103. — 16 ebda. 
B) A. Jakob, Düppenweiler am Ende des Dreißigjähr. Krieges, in: Heimatb. d. Kr. 
Merzig-Wadern 1966, S. 184. — W. Jungandreas, Hist. Lex. I, S. 314. — J. H. Keil, 
Das Dorf Düppenweiler, Fraulautern 1955. — Ders., Wo liegen die Anfänge des 
Dorfes Düppenweiler? Fraulautern 1945. — A. Kreutz, Alte Wallfahrtsstätten im 
Haustadter Tal, in: Heimatb. d. Kr. Merzig-Wadern, S. 185—195. — H. Nieder¬ 
korn, Die alte Valentinus-Kapelle, GLS 4. Aug. 1955 Nr. 179; Ders., Die Ge¬ 
schichte von Düppenweiler, S. 338 ff. 
Oberweiler (282) (Vgl. Niederweiler Nr. 269/Wustweiler) 
Lk. Ottweiler, Gde. Wustweiler. 
a) Oberweiler lag an der Stelle oder nahe des ehemaligen Wustweilerho¬ 
fes1. 
b) 1770: Weilerhof mit Weiler Hofland. — 1823 wird der Wustweiler Hof 
(Fln. Wustweiler Hof und die Haus- und Hofwies) mit etwa einem Dut¬ 
zend Gebäude verzeichnet; ostnordöstl. finden sich die Weiler Birken2. 
c) Dorf, d) + vor 1400. 
e) Um 1200 hat Johannes von Siersberg vom Grafen von Saarbrücken u. a. 
die Vogtei über Honscet, Oberwilre und Niderwilre3. Am 21. Juli 1270 
trug Johann, Herr zu Kirkel u. a. die Vogtei über Honscheit, Oberweiler 
und Niederweiler zu Lehen4. 
f) Der Name Wustweiler bzw. Wustweilerhof entstand erst nach dem Drei¬ 
ßigjähr. Krieg. Johann Andreae vermerkt 1638 in seiner Genealogia 
Saraepontana: Weiler, das anno 1270 auch dieses nach Saarbrücken ge¬ 
hörig gewesen, unter den alten abgegangenen Dörfern5. In seiner Liste 
der Ottweiler Ortschaften von 1628 fehlt Oberweiler. 
A) 1 Geometr. Grundriß Wustweiler StA Koblenz Abt. 702 Nr. 8752. — 2 Kat. A. 
Ottweiler, Flurkarte Gemeinde Wustweiler, Urkataster 1823. — 3 Jungk, Reg. S. 
54 Nr. 176; HStA Wiesbaden Abt. 130 II Nr. 70,4, S. 383. — ebda, S. 378; F. 
Pauly, Merzig, S. 25; Jungk, Reg. S. 147 Nr. 503. — 4 HStA Wiesbaden Abt. 
130 II Nr. 70, S. 526 u. S. 378. — 5 ebda. 
B) K. Hoppstädter, Sdl. Ottweiler, St. Wendel, S. 76. — Ders., Wustweiler, in: Saar¬ 
brücker Bergmannskalender 1951, S. 119—123. — W. Jungandreas, Hist. Lex. II, 
S. 1149. — K. Schwingel, Hunria, S. 194. 
Obhofen (283) Durrebach, Höfchen. 
Lk. St. Wendel, Gde. Hasbom-Dautweiler. 
a) Obhofen wurde etwa an der gleichen Stelle (vor 1530) erbaut, an der 
der Hof Durrebach bei Hasborn (um 1450) wüst gefallen war und zwar 
an der Mündung des Brählbaches in die Theel, nahe der Drehmichels- 
Mühle, südöstlich vom Ortskern Hasborn1. 
b) In der Flur 8 (gen. Kremerberg) wird 1856 Auf dem Höfchen beim Mol- 
kenfloss genannt2. 
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