Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

Himbach, Herrnbach 
Lk. St. Wendel, Gde. Freisen. 
a) Nordwestlich vom Ortskern Freisen an der Gemarkungsgrenze von Eitz¬ 
weiler und Hahnweiler, nördlich vom Mühlenwald. 
b) Flurteil Hirnbach. 
c) Hof. d) + vor Dreißigjähr. Krieg. 
e) 1562 wird in einem Kaufvertrag des Freisener Gerichtsbuches ein Permes 
Tomann zu Herrenbach genannt. 
A) R. Jung/J. Becker, Freisen, S. 91 u. S. 141. 
Hirschheim (187) 
Lk. Merzig-Wadern, Gde. Faha. 
östlich vom Ortskern Faha, am Weg nach Weiten und Keßlingen (Punkt 
335,7), nahe dem Gliederbach. Auffällig ist die starke Kleinparzellierung 
und die von Wegen umrahmte „Insellage". Die 1821 in der Section B (gen. 
Schleif) erwähnten Flurnamen Hirschheims Garten und Hirschheims Wies 
weisen auf eine ehemalige Siedlung hin. Vksm. Hirschemt. 1637: In Hir- 
schembt, 
A) TK 1:25 000 Nr 6404 Kirf. — Kat. A. Perl, Flurkarte der Gemeinde Faha, Ur- 
kataster 1821, M. 1:1250. — K. Becker, Faha, S. 152. 
Hirschweiler vgl. Hedersweiler (Urweiler) (171) 
Hirschweiler, Hirschhausen 
Lk. St. Wendel, Gde. Oberkirchen. 
Ein Schriftstück über Allerhand Kontraktakten der Abtei Tholey 1696—1709 
vermerkt ein Hirschweiler an dem Wege1. Hirschweiler lag innerhalb der 
Schultheißerei Oberkirchen. K. Hoppstädter nennt einen eingegangenen 
Hof namens „Hirschhausen" auf dem Bann von Oberkirchen. Die Ländereien 
des Hofes hatten die Reitscheider Bewohner in Nutzung2. Hirschweiler oder 
Hirschhausen muß am Wege nach Reitscheid oder Grügelborn gelegen ha¬ 
ben4. 
A) 1 StA Koblenz Abt. 182 Nr. 108, S. 125 f. ~2K. Hoppstädter, Sdl. Ottweiler, 
St. Wendel, S. 32. — 3 StA Koblenz Abt. 701 Nr. 65, Bl. 130 ff. — 4 G. Schmitt, 
Wü. St. Wendeler Land, S. 29. 
Hochhausen, Hockshaus 
Lk. Merzig-Wadern, Gde. Keuchingen oder Gde. Weiten, 
a) Wahrscheinlich lag Hochhausen nordöstlich vom Lutwinuswald (Staats¬ 
forstdistrikte Nr. 65 bis 71}1. Vielleicht hatte die Siedlung im heutigen 
Distrikt 79 (Nonnenborn) ihren Standort2, 
c) Gruppen- oder Einzelsiedlung, d) + nach 1490. 
e) In einer Urkunde von 1479 wird von einem Streit des Klosters Mettlach 
mit der Gemeinde Weiten über den Besitz des Waldes Hockshaus (Hoch- 
bishuse) berichtet3. Das Mettlacher Weistum von 1490: Des Jaredings Be¬ 
zirk geht so weit als der nachgeschriebenen Dörfer mit samt eines Gotts- 
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