Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

(290,8), auf Ormesheimer Bann, wird jedodi in mehreren Weistümern 
von Ensheim erwähnt: 1511: uf Higelbieydt und ui Hugersbreid; 1513: 
Hugelbreit, 1520: Huhelbreyt und Hugelbreit; 1537: Hugelbreit und 
1538: ui Hugelbreyt10. Frey (IV, S. 94) nennt Hügelingen ohne Jahr. 1961 
zählt der An Wpl. Hüglingen 64 Bewohner11. 
A) 1 TK 1:25 000 Nr. 6808 Kleinblittersdorf. — 2 Kat. A. St. Ingbert, Extraditions- 
Plan Gemeinde Ormesheim, Urkataster 1846. — 3 E. Christmann, Sdlsnamen 
Pfalz I, S. 248 f. — 4 F. J. Heyen, Wadgassen, S. 67; Jungk, Reg. S. 381 Nr. 1375. 
— 5 L. Eid, Marianne, S. 362; A, H. Jungk, Reg. S. 571. — 6 Reg. PfA St. Wendel, 
S. 95. — 7 ebda, S. 105. — 8 Reg. Gräfinthal, S. 65 Nr. 83; L. Kampfmann, Wü. 
Homburg, St. Ingbert, S. 112. — 9 W. Krämer, Amt Blieskastel. — 10 Pfälz. 
Weistümer S. 400—412. — 11 Amtl. Gemeindeverzeichnis 1963, S. 35. 
B) D. Häberle, Wü. Rheinpfalz, S. 151. — Heintz, Verschollene ON, S. 82. — F. 
Hellwig, Wü. Saargebiet. — K. Hoppstädter, Gesch. Landeskunde, S. 89. — C. 
Schnur, Eingegangene Sdl., S. 36. 
Heuchlingen (184) 
Lk. Saarlouis, Gde. Diefflen. 
a) Heuchlingen lag außerhalb des Dorfes Diefflen, aber auf Dieffler Bann: 
„Es bieten sich wohl einige Fln an, unter denen der Wittumshof (Flur 
3) in die engere Wahl gezogen werden kann. Mit einiger Sicherheit kann 
jedoch nur festgestellt werden, daß Heuchlingen in Dieffler Gemarkung 
zu suchen ist, vermutlich oberhalb des Dorfes in Richtung auf Düppen¬ 
weiler oder Beckingen1." Der Hof lag zwischen Diefflen und Nalbach, 
vermutlich am Verbindungsweg beider Orte. 
c) Vom Dorf zum Hof; der Hof im Dreißigjähr. Krieg. 
f) In einem Zinsregister aus dem Jahre 1514 ist die Bezeichnung Hugelynch 
bekannt2. Ein Weistum von 1606: Erkennt und weist der Scheffen einem 
ehrw. Probst zu St. Simeon zu drei Hoifstede und ihrem ehrw. Schaff 
und Zins frei, los und ledig allein zu, eine ist gelegen zu Heuchlingen, 
die hat Klein Adams Theobaldts nachgelassener Sohn von Dieffenthal, 
die andern zwo zu Dieffenthal im mitten Dorf, eine hat Philipsen Han¬ 
sen des Kremers nachgelassene Erben, die dritte haben Heinen Jacob 
des Metzen Peters nachgelassene Erben, nit weit von Philipsen Hansen 
gelegens. (Vgl. auch Heienbach, Heisterbach.) Bei einem Flurbegang der 
Propsteigüter des Stiftes St. Simeon 1773: Ungefähr mitten zwischen 
Nalbach und Diffelen die Hoffstatt des allda gestandenen Hofs Heuch¬ 
lingen oder Häußlingen, wozu Land und Wies gehörig, die Wies unter 
der Hofstaat in der Primswies all Fuder, das Land aber, soweit das¬ 
selbe sich den Berg hinaufstrecket und von dem sowohl gegen Nalbach 
und Diffelen, so längs den Berg laufet, unterscheidet und etwa ä drei 
Morgen beläuft4. 
A) 1 G. Colesie, Nälbacher Tal, S. 186. — 2 StA Koblenz Abt. 215 Nr. 1453. — 
3 StA Koblenz Abt. 215 Nr. 1494, Bl. 13. — 4 G. Colesie, Fln, Nr. 2. 
Heynsdiiet (185) Meußberg 
Lk. Saarlouis, Gde. Nalbach. 
a) Heynschiet lag in der untersten Vogtei und zwar auf dem Meusberg 
oberhalb von Diefflen (in den Flurkarten auch Hammermaushiwwel 
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