Full text: Die Wüstungen des Saarlandes

ten Wellingischen Schloß, Dorf, Bann und allem Begriff zusammen Er¬ 
wähnung20. 
A) 1 A. H. Jungk, Reg. S. 568. — 2 StA Koblenz Abt. 1 A Nr. 4526; Jungk, Reg. S. 
294 Nr. 1033. — 3 F. Maurer, Aus der Geschichte des Ortes, in: 1000 Jahre Saar¬ 
wellingen, Saarlouis 1953; R. Rehanek, Fraulautern, S. 90. — 4 Jungk, Reg. 
S. 353 Nr. 1267. — 5 Jungk, Reg. S. 376 Nr. 1362. — 6 G. Weisgerber, Quellen 
und Beiträge zur Geschichte des Dorfes und der Herrschaft Saarwellingen, Folge 
7. — 7 Vgl. Anm. 3. — 8 Jungk, Reg. S. 469 Nr. 1722; F. Töpfer, Hunolstein I, 
S. 238 Nr, 292.-9 StA Koblenz Abt. 22 Nr. 1131, — 10 StA Koblenz Abt. 22 Nr. 
1133; HStA Wiesbaden Copiar Nr. 17 Abt. 3001, S. 15. — 11 HStA Wiesbaden 
Abt. 130 II Nr. 70,4 S. 491. — 12 StA Koblenz Abt. 22 Nr. 2451, S. 593. — 13 AD 
Nancy B 384 fol. 78; B 425 fol. 121. — 14 J. Florange, Sierck, S. 209, S. 141 u. S. 
153. — 15 AD Nancy B 384 fol. 83; B 425 fol. 122, Chart, fol. 83. — 16 StA 
Koblenz Abt. 218 Nr. 688, S. 9, S. 28 u. S. 31. (Freund'l. Mitteilung von Dr. H. W. 
Herrmann). — 17 H. W. Herrmann, St. Simeon, S. 85. — 18 F. Eyer, AD Nancy, 
Nr. 1257. — 19 Vgl. Anm. 3 S. 28. — 20 Vgl. Anm. 3 S. 33. 
B) K. Hoppstädter, Burgenkarte. — H. Niessen, Saarlouis I, S. 400 f. — W. Zimmer¬ 
mann, Ottw., S. 272 f. 
Heslingen (unsicher) 
Lk. Homburg, Gde. Walsheim. 
1577 liegt je ein Acker Under Heßlingen u. zu Hesling und 1649 In Hesse¬ 
lingen. Es ist unklar, ob Heslingen hier ON oder aber als Fln („Platz mit 
vielen Haseln") zu deuten ist. 
A) E. Christmann, Walsheim, S. 82. 
Heßlingen (unsicher) 
Lk. Saarbrücken, Gde. Fechingen. 
In der Flur 11 (gen. Hahnbüsch) 1848: Auf Hesslingerrohr und In Hesslinger 
Röhr1. Schon im Gemeindebuch von 1756 und im Gemeindeatlas desselben 
Jahres werden im Tractus 11, in der Nähe der Gemarkungsgrenze zu Bübin¬ 
gen und Güdingen, die Wiesen in Heßlinger Rohr und das Ackerland auf 
Heßlinger Rohr genannt2. Der Nachbardistrikt heißt Im Hetsch Allment. Ein 
Notariatsinstrument über den Güdinger Bannbegang: Schwuren also 
mit Eide (die Güdinger), was sie da begangen hätten von Marken zu 
Marken, als vorgeschrieben steht, daß sei von Ihr Bann und Gerichte. Und 
die Arme Leute von Heßelingen und die dazu gehörig wären kein Recht 
zu dem Bann hätten ein In Unrecht mit zutun. Und hant das also behalten 
gleich in dermaßen, daß sie daselbst auch behielten mit Eide gegen den 
Armen Leuten von Heßelingen uf den Tage, der da nach des zweiten und 
zwantzigsten Tags in den April bei dem Fels und beim Buchenfeld vorge¬ 
lesen, da sie die Eide taten3. Wahrscheinlich ist hier an Heßlingen (Lothr.) 
bei Alstingen und Zinsingen gedacht. Zwar erwähnt auch Prinz (S. 8) He߬ 
lingen als Wüstung auf Grund des Fln Heßlinger Rohr im Bannbuch von 
1759, die Existenz einer Wüstung erscheint jedoch bisher nicht genügend 
gesichert. 
A) 1 Kat. A. Saarbrücken, Parcellar-Plan Gemeinde Fechingen, Urkataster 1848, 
M. 1:1562 u. M. 1:1196. — 2 Amt Brebach, Gemeindebuch Fechingen 1756 Bd. 1 
Tractus 11 Nr. 1—23; Gemeindeatlas, Tractuskarte 16, 1756 Nr. 1—23. — 3 H. 
Diehl, Feierlicher Grenzbegang der Güdinger vor 500 Jahren, in: Saarheimat, 
4. Jg. 1960 H. 1/2, S. 48 ff. 
B) H. Diehl, Güdingen, S. 585. 
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